… und wieder da in Valle Gran Rey

Hallo auch,

da bin ich wieder.
Der Flug war wie Butter; keine Verspätung, keine Unruhen, keine Abstürze.
Insgesamt ist natürlich alles immer sehr anstrengend, und außerdem gibt es neue Busse; mit denen kann man gut heizen und das tut man dann natürlich auch, wenn man Busfahrer ist.
Und das hat dann wieder neue Anforderungen an die Brechfestigkeit der Insaßen zur Folge. Ich mußte also stur gerade aus schauen und es war nicht leicht. Früher hätte ich bestimmt nicht die 90 Minuten quer über die Insel durchgehalten. Kurz vor dem Ziel war dann auch dieses charakteristische Würgegeräusch von hinten links zu hören und ein wimmerndes Kind, was zu seiner Mutter sagte: „Mist, ich will aber nicht brechen!“
Kann ich voll verstehen, will ich auch nicht.
Na, irgendwann kamen wir dann an. Ich bin dann hoch zu Flor, von der ich wieder mal ein Apartamento gemietet habe, um hallo zu sagen und zu erfahren, welches Apartamento ich denn habe. Nebenan saßen zwei Schwaben im Dunkeln vor ihrem Apartamento und tranken Wein.
Flors Mutter Angelica war auch da und beide redeten gleichzeitig mit Höchstgeschwindigkeit auf mich ein. Man, ist das immer anstrengend. Ich stammelte mir was ab auf Spanisch und versuchte schnell hoch zu kommen. Ich war fertig.
Dann fragte mich die Schwaben aus dem Dunkeln, ob ich ein Glas Wein mittrinken wollen würde, was ich dankend und entschuldigend ablehnte. Ich dachte noch: „Zu geizig für ne Kerze, was !?“

Heute sieht die Welt schon wieder entspannt aus. Ich habe meine Valle-Runde schon hinter mir, habe vielen hallo gesagt und die wichtigsten Dinge eingekauft, wie eine Iso-Matte für Yoga und so.
Ich war auch schon das erste Mal laufen, was es hier in sich hat bei den Steigungen.
Die ominöse Anna, die Sprachunterricht gibt, habe ich noch nicht ausfindig gemacht; wahrscheinlich gehe ich einfach in die Schule oben in Calera, auch wenn einige mir davon abraten. Anna bleibt ja eine Phantom. Jeder kennt sie, hat aber ihre Nummer nicht oder will sie nicht rausrücken aus datenschutzrechtlichen Gründen oder so. Da geht die arme Frau pleite, weil mir niemand die Nummer geben will.
Wie auch immer: es ist warm, die Sonne zeigt sich zeitweise hinter den Wolken vorlukend und alles ist entspannt wie immer.
Der Rest wird sich schon finden.

Also, bis bald

Wolfgang


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