Gomerawanderung – der Tag danach

Ja, also gestern abend war ich buchstaebllcih zu muede zum einschlafen. Da half nur noch das Hoerbuch von Harry Potter Band 7. Der letzte Band. Irgendwie kann ich damit gut einschlafen.
Heute morgen schleppte ich mich dann mit einem Muskelkater so gross wie ein Garagentor ins Cafe Ole. Einmal Franzoesiches Fruestueck und einmal Vitalfruehstueck bitte, aber ohne Banane.
Es geht nichts ueber das Fruehstueck da. Danach ging ich einen grossen Bogen und landete schliesslich im El Baifo, wo ich mir einen tisch fuer morgen bestellt habe. Dort war ich erst einmal essen, mit Maike, und es war hervorragend. Sozusagen die Fortsetzung des Fruehstuecks im Cafe Ole mit anderen Mitteln. Maike ist ja nicht mehr da. Das Descancillo, wo sie auch gearbeitet und gewohnt hat, ist gerade zu, wie viele andere Laeden. Sommerpause eben.

Ich habe hier schon einige Leute, die mir wichtig waren, gehen sehen. Es sind eben gerade immer die Suchenden, die Forschenden nach ein bisschen glueck, die mir sympatisch sind. Leider sind diese Leute eben gerade selbst nicht gluecklich. SOnst waeren sie ja nicht suchend. Das sind fuer mich Seehlenverwandte. Leider ist die Zeit, die man zusammen verbringen kann situationsbedingt begrenzt. Denn das Glueck wird meistens nicht gefunden und die Suche geht weiter. Maike ist zurueck in Kiel, andere sind verschwunden. Rico scheint nciht mehr mit mir sprechen zu wollen. Es ist auch nciht mehr moeglich, mit ihm auch nur ein vernuenftiges Wort zu wechseln, also musste ich ihn neulich am Markt stehen lassen. Als ich nochmal nach ihm schaute, war er weg. Heute ging er an mir vorbei, obwohl ich stehen blieb. Verrueckt oder nicht, er merkt, wenn sich jemand abgrenzt, aber eine andere Moeglichkeit gibt es nicht mehr.
Als ich wieder oben in La Calera bei meinem Apartment war und gerade Essen machte, kam eine der beiden Katzen an, die gerade von mir gefuettert werden. Am Sonntag kam erst die eine, dann die andere die die erste mit katzenartigen Fauchen verjagte. Nun kommen beide abwechselnd. EIne Art Parallelgesellschaft.
Beide sind jedoch sehr scheu und wollen sich nciht streicheln lassen. Ich frage mich also, was ich von diesem Arangement habe. Die fressen sich bei mir voll und schauen mich gerade moch mit dem Arsch an, wenn sie satt sind. Also, ich weiss nicht. Das entspricht eigentlich nicht meiner Vorstellung von diesem Spiel.
Eigentlich komment die Katzen an und schleimen rum, lassen sich streicheln, schnurren und miauen und springen auf Tische und Baenke. Dann gibt man ihnen was zu fressen und anschliessend springend sie einem nochmal auf den Schoss und lassen sich streicheln, schnurren und sind sehr entspannt. Dann hauen sie ab.
So ist der Deal.
Ich glaube, ich muss mit Nahrungsentzug arbeiten. Mal schauen, wie das weiter geht.
Gestern auf der Wanderung hatte ich bedingt durch zuviel Sonneneinfluss irgendwelche wirren Gedanken.
Zum Beispiel ein Mischgetraenk aus Bier und Wein. Das nenne ich dann Bein. Gibt es sowas schon?
Die anderen Ideen haben zuviel strafrechtliche Relevanz, um sie hier oeffentlich zu machen.

So, das war es fuers erste

Alles Liebe

Wolfgang


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