Ja, ich habe gerade eine Scheiß-Phase.

Kann ja mal passieren, oder ?

Dafür geht der Spanischunterricht ganz gut. Kunststück, wenn man von vorne anfängt nach 1,5 Jahren Unterricht.

Aber das ist schon gut so.

Mir geht das Valle auf die Nerven, das ganze HeitiDeiti.

Das war auch schon öfter so. Dann bin ich rauf in den Norden, aber jetzt ist jeden Tag Schule, da kann ich nicht.

UNd zu allem Überfluß habe ich mich noch  in eine meiner Mitschülerinnen vekuckt, aber mal wieder ohne jeden Sinn und Verstand. Sie ist einfach süß und nett und toll. Das findet aber jeder hier so undsie kennt wahrschscheinlich auch schon jeden.

Und viele sind eventuell weniger neutotisch als ich hier.

Das nervt auch.

Kommt mir alles vor wie das Dejavu eines Dejavus.

Morgen früh werde ich mein Yogaset mal vorverlegen und gleich danach laufen; dann kann ich nach dem Unterricht nach San Sebastian fahren (um 14.oo Uhr) und mache mich dort auf die Suche nach Rico. Der soll dort in San Sebastian gelandet sein.

Manche sagen auch, er wäre nach Frankreich. Mmmh. Das glaube ich nicht.

 

Heute keine Fotos. Ich habe hier schon alles fotografiert, schaut euch was ausm Archiv an.

 

Liebe Grüße

 

Wolfgang

Leave A Comment, Written on Januar 4th, 2012 , Allgemein

Ja hallo, ich war gerade im Kino.

Black Swan. Der Film ist scheisse. Absehbar. Eindimensional schocking.

Natalie Portman ist toll, ja. Das ist sie wirklich. Der Film ist scheisse.

Mir wurden gerade 2 Stunden meines Lebens entwendet, die ich fuer sinnvolle Dinge haette verwenden koennen.

Die wuerde ich gerne zurueck haben.

Von diesem Film kann ich nichts mit nehmen. Er hinterlaesst eine Leere in mir.

Davor war ich wandern, zum x-ten Mal die Wasserfall-Tour. Die war toll, trotz der vielen Touristen.

 

Gruss

Wolfgang

 

1 Comment, Written on Januar 3rd, 2012 , Allgemein

Hallo, ihr Lieben,

heute ist ja schon der zweite im neuen Jahr.
Gestern war das Internetcafe geschlossen und ich war den ganzen Tag wandern.
Erst bin ich den Weg, der nahe der Straße nach Arure geht und den wenige kennen hoch, dann vom Mirador de Taguluche (oben in Arure) runter nach Taguluche.
Tja, ich würde sagen, gefühlt zum 10.ten mal. Allmählig wird es albern.
Nichts desto trotz ist es eine schöne Wanderung, immernoch.
Es ist schön steil und man kann immer runter ins Tal von Taguluche sehen. Als ich an die ersten Häuser kam war der Weg plötzlich von kleinen Teppichraten (Kleinen kläffenden Hunden) belagert, die nach mir schnappten.
Da habe ich einen totgeschlagen. Dann kam ich gut weiter.
Nein. stimmt nicht, ich hab’ es dem einen der drei Kläffer nur nonverbal angedroht, dann lies er mich durch.
Ich finde es zum Kotzen, dass manche Leute hier öffentliche Wege mit ihren Kötern vermienen. Ist mir schon ein paar Mal passiert. Aber nehmt euch in acht, Hundebesitzer ! Ein saftiger Tritt reicht aus.
Davon abgesehen lief ich gleich an der Bar vorbei und weiter runter Richtung Anleger. Der Weg ist so herrlich abenteuerlich und gefährlich. Das mach Spass. Ja, und dann bin ich wegen Ebbe und so auch wieder bis zum Anleger gekommen. Geil !
Bin ich gleich rauf und habe mich hingesetzt und auf das Meer geschaut. Hat sich ja doch wieder gelohnt, die Wanderung.
Auf dem Rückweg bin ich den anderen Weg hoch, der auf der anderen Seite des Barancho hoch geht und auf die kleine Straße führt, die ich noch nie lang gegangen bin. Das war die Gelegenheit, mal da lang zu schlurfen. Also bin ich hoch und die Straße lang. Die ging in den Nebenbarancho und endete an einem Wendepunkt im Nirgendwo. Da ging dann ein kleiner Weg wieder runter zu einem Strand. Cool.
War toll, nur leider mit lauter Franzosen verseucht. Irgendwie sind mein neues Feindbild; denen sagt man “Hallo” und die schauen einen nur frech ins Gesicht und reagieren nicht. Freche Bande, ist mir schon mehrmals hier passiert.
Vielleicht sollte mal wieder jemand dort einmarschieren. Die Polen vielleicht, die sind so ambitioniert. Wir Deutschen lieber nicht. Das geht eh schief. (Hoffentlich nimmt das hier keiner ernst.)
Der Strand war jedenfalls schön undnach einer Viertelstunde bin ich dann wieder hoch und auf den Weg zurück nach Arure und von da aus über die Hochebene “Las Amerikas” zurück nach La Calera.
Das war Hardcore, aber gut. Danach gab es noch Yoga. Das war dann der erste Tag in diesem neuen Jahr.

Also bis denne

Wolfgang

Auf_dem_Anleger

Auf_dem_Anleger

Auf_dem_letzten_Stueck_zum_Anleger

Auf_dem_letzten_Stueck_zum_Anleger

Der_Anleger

Der_Anleger

Der_Anleger_Jaaa

Der_Anleger_Jaaa

Der_Weg_zum_Nebenbarancho2

Der_Weg_zum_Nebenbarancho2

Der_Weg_zum_Nebenbarancho

Der_Weg_zum_Nebenbarancho

Der_Weg_zum_Nebenbarancho

Der_Weg_zum_Nebenbarancho

Im_August_war_hier_noch_n_Segelschiff_aber_is_wohl_weitergefahren

Im_August_war_hier_noch_n_Segelschiff_aber_is_wohl_weitergefahren

Runter_zum_Anleger1

Runter_zum_Anleger1

Runter_zum_Anleger_von-Taguluche2

Runter_zum_Anleger_von-Taguluche2

Runter_zum_Anleger_von-Taguluche1

Runter_zum_Anleger_von-Taguluche1

1 Comment, Written on Januar 2nd, 2012 , Allgemein

Hallo,

Jesus_ist_ueberall

Jesus_ist_ueberall

gestern bin ich wieder mal die Argaga-Schlucht hoch gewandert. Das ist einfach die schönste Wanderung hier im Valle. Danach wollte ich dann den Panoramaweg gehen, der vom Kamm, wo der Kirchenpfad endet, bis nach El Cercado geht und einen wundervollen Blick ins Tal des großen Königs gewährt. Er verläuft – oder man muss sagen verlief – an einem Band entlang. Leider ist er auf eine längere Distanz abgeschmiert. Aber man kann ihn zur Hälfte laufen und dann über einen Pfad runter ins Obertal kommen.
Gut – früher kam man auf diese Art nach El Cercado, ohne noch ein zweites Mal komplett den Aufstieg zu machen.
In El Cercado gab es dann Kressesuppe – man ist die lecker !

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1 Comment, Written on Dezember 31st, 2011 , Allgemein

Hallo,

Da sitze ich wieder und lasse den Gott einen lieben Mann sein :-)
Eigentlich wollte ich ja wandern, aber aufgrund gewisser Umstände habe ich den Bus verpasst und mich dann auf ausgedehntes Frühstücken umgestellt. Ist ja auch nicht schlecht.
Aber das hier wäre ein guter Ort gewesen, um zu wandern:

Der Tafelberg "La Fortaleza"

Der Tafelberg "La Fortaleza"

Liebe Grüße

Wolfgang

Leave A Comment, Written on Dezember 29th, 2011 , Allgemein

Tja, jetzt ist der erste Tag so gut wie rum und ich bin auch innerlich angekommen.
Es ist schoen, hier zu sein.
Von meiner Yogalehrerin aus Bielefeld habe ich ein Set bekommen; das will ich jetzt 40 Tage lang jeden Tag machen, aber das ist gar nicht so einfach. Dazu gehoert eine Uebung, die da heisst Holzbuendel. Da muss man sich 3 Minuten auf dem Boden waelzen und sich dabei ganz starr machen, aber das tut bei gekacheltem Fussboden ziemlich weh. Und es ist bestimmt auch laut. Ich habe schon blaue Flecken.
Danke Jasmine :-)
Naja, irgendwie wird es schon gehen. Ich betrachte das mit zur Aufgabe des Sets gehoerig, dass man die Voraussetzungen schafft, das Set ueberhaupt durchfuehren zu koennen.
Und am Montag werde ich in die Sprachschule gehen und eine Probestunde machen.
Bloss alles schon festmachen, sonst kommt man hier ganz schnell in diese Lazy-Stimmung “Och, is doch eh egal. warum nicht einfach am Strand liegen und rechtsseitig raussabbern?”
Deshalb werde ich mich morgen auch gleich noch meinem Projekt wittmen, das ich seit Monaten kaum voranbringen konnte.
Carpe Diem !
Und morgen wird gewandert. Da besorge ich es mir ganz dreckig. Ich freue mich schon drauf, mich zu quaelen :-)

Der Wolfgang

Leave A Comment, Written on Dezember 28th, 2011 , Allgemein

Hallo auch,

da bin ich wieder.
Der Flug war wie Butter; keine Verspätung, keine Unruhen, keine Abstürze.
Insgesamt ist natürlich alles immer sehr anstrengend, und außerdem gibt es neue Busse; mit denen kann man gut heizen und das tut man dann natürlich auch, wenn man Busfahrer ist.
Und das hat dann wieder neue Anforderungen an die Brechfestigkeit der Insaßen zur Folge. Ich mußte also stur gerade aus schauen und es war nicht leicht. Früher hätte ich bestimmt nicht die 90 Minuten quer über die Insel durchgehalten. Kurz vor dem Ziel war dann auch dieses charakteristische Würgegeräusch von hinten links zu hören und ein wimmerndes Kind, was zu seiner Mutter sagte: “Mist, ich will aber nicht brechen!”
Kann ich voll verstehen, will ich auch nicht.
Na, irgendwann kamen wir dann an. Ich bin dann hoch zu Flor, von der ich wieder mal ein Apartamento gemietet habe, um hallo zu sagen und zu erfahren, welches Apartamento ich denn habe. Nebenan saßen zwei Schwaben im Dunkeln vor ihrem Apartamento und tranken Wein.
Flors Mutter Angelica war auch da und beide redeten gleichzeitig mit Höchstgeschwindigkeit auf mich ein. Man, ist das immer anstrengend. Ich stammelte mir was ab auf Spanisch und versuchte schnell hoch zu kommen. Ich war fertig.
Dann fragte mich die Schwaben aus dem Dunkeln, ob ich ein Glas Wein mittrinken wollen würde, was ich dankend und entschuldigend ablehnte. Ich dachte noch: “Zu geizig für ne Kerze, was !?”

Heute sieht die Welt schon wieder entspannt aus. Ich habe meine Valle-Runde schon hinter mir, habe vielen hallo gesagt und die wichtigsten Dinge eingekauft, wie eine Iso-Matte für Yoga und so.
Ich war auch schon das erste Mal laufen, was es hier in sich hat bei den Steigungen.
Die ominöse Anna, die Sprachunterricht gibt, habe ich noch nicht ausfindig gemacht; wahrscheinlich gehe ich einfach in die Schule oben in Calera, auch wenn einige mir davon abraten. Anna bleibt ja eine Phantom. Jeder kennt sie, hat aber ihre Nummer nicht oder will sie nicht rausrücken aus datenschutzrechtlichen Gründen oder so. Da geht die arme Frau pleite, weil mir niemand die Nummer geben will.
Wie auch immer: es ist warm, die Sonne zeigt sich zeitweise hinter den Wolken vorlukend und alles ist entspannt wie immer.
Der Rest wird sich schon finden.

Also, bis bald

Wolfgang

1 Comment, Written on Dezember 28th, 2011 , Allgemein

Tach auch,

La Gomera, ... bis bald

La Gomera, ... bis bald

Heute ist mein letzter (ganzer) Tag, morgen geht es zurück nach Deutschland. Kurz. Dann nach Italien.
Gestern war ich den ganzen Tag mit Lis unterwegs.
Mit dem Auto kreuz und quer über die Insel. Am Schluss landeten wir in Arguamul, dem wahrscheinlich am umständlichst zu erreichenden Ort auf der ganzen Insel. Aber schön ist es da.
Fahrt am besten auch mal hin.
Lohnt sich.
Ja, und heute traf ich doch noch Karin. Ich hatte schon nicht mehr damit gerechnet, sie dieses Mal zu treffen. Die Bar Internet – wo sie arbeitete – hat Sommerpause, aber heute liefen wir uns einfach über den Weg. Das war schön.
Tja und morgen geht es los; jetzt kriege ich noch den traditionellen Melancholischen, das übliche also, und dann geht es auf die Proleteninsel (Sorry, was soll man sagen …) Teneriffa.

Also, alles Liebe

Wolfgang

3 Comments, Written on August 18th, 2011 , Allgemein

Hallo,

tja und gestern bin ich mal wieder nach Taguluche.
Um dort hin zu kommen, muss man zuerst nach Arure. Diesmal bin ich den kleinen Pfad gelaufen, der über der alten Schule in Calera beginnt. Er führt irgendwann wieder auf den Hauptweg, der sich hoch auf die Ebene Las Americas schlängelt.

Auf dem Weg nach Arure

Auf dem Weg nach Arure

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3 Comments, Written on August 15th, 2011 , Allgemein

Tach auch,

heute bin ich wieder los gewandert. Erstmal rauf nach Arure über den Weg der die Straße kreuzt und der sehr unbekannt ist. Naja, ist auch nicht der schönste, aber hat doch seinen Reiz. Er verläuft anfangs am Rande des Baranco Arure und geht auf die alte aussätzige Straße, die jetzt vom unteren Tunnel abgelöst ist und langsam vor sich hin rottet. Jetzt sind da ein paar Zeigenställe und jede Menge Steinbrocken.
Das hat doch was.
Dann ging ich weiter Richtung Las Hayas, eigentlich wollte ich gleich weiter und im großen Bogen nach Las Rosas, aber bei Ephigenie in der Bar Montana blieb ich dann hängen.
Nur schnell was essen, dachte ich, und dann gab es ein Drei-Gänge-Menu, das aber ewig brauchte und sich zog und zog.
Ephigenie und auch die ganze Bar sind jedoch eine Institution. Sie gibt es schon ewig ; eine Frau mit großer Würde. Eine unwahrscheinlich freundliche alte Dame.
OK, im Endeffekt habe ich es gerade noch nach Vallehermoso geschafft, als um 16.30 Uhr der Bus nach San Sebastian fuhr, aber schon um acht Uhr abends war ich dann in meinem Apartamento, um mich nur schnell umzuziehen und vorher zu duschen, und dann runter nach Vueltas zu laufen, um im “Para Me” Spaghetti mit Pesto zu essen.
Leider hatten die zu.
Scheisse.
Manchmal träume ich von dieser riesigen Schüssel Nudeln mit Pesto im Para Me, ich würde dafür auf die Insel kommen.
Naja, Pech gehabt. Draußen auf der Karte war auch zu sehen, dass es gerade die Massiv-Fleisch-Offensive gab. Burger-Tage oder so. Fleisch ohne Ende.
Naja, spielt eh keine Rolle, war ja zu.
Letztenendes bin ich dann zurück nach La Playa und habe die Standard-Abzocke an mir vollziehen lassen. Schlechtes Essen für zu viel Geld.
Hielt sich aber in Grenzen. Man kennt das ja schon.

Vorgestern habe ich noch Rico getroffen. Er sass in einem Cafe an der Playa, trank Alkohol. Er ist Alkoholiker und war lange Zeit trocken, aber jetzt ist eh alles egal. Alle seine Leute, zu denen er überhaupt noch Kontakt hatte, sind weg. Er sah total fertig aus. Hatte Schrammen und Narben, war aufgedunsen.
Er sagte mir, er schlägt jetzt immer gleich zu. Es käme “knüppelhart”.
Ich glaube, jetzt ist ein Punkt erreicht, wo alles vorbei ist. Ich liess ihn bald darauf sitzen. Das bringt nichts mehr.
Er meinte noch, ich wäre hier der einzige, der noch klar denken kann.
Tja, schön wäre es, aber im Land der Blinden ist der Einäugige König.
Manche Geschichten haben kein Happy End.

Liebe Grüße

Wolfgang

1 Comment, Written on August 12th, 2011 , Allgemein

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